Der ZMS erneuert bis etwa 2029 die Linien des Müllkraftwerks Schwandorf. Hier sammeln wir Fragen und Antworten zu den Themen, die vor allem die Anwohnerinnen und Anwohner noch interessiert haben.

Nach den bisherigen Planungen wird die täglich angelieferte Abfallmenge bis 2029 unter den heutigen Wert von 1500 t/d sinken, weil durch den Umbau nicht alle Linien zur Verfügung stehen. Die jährliche Menge sinkt darum auch unter den heutigen Wert von 450.000 Jahrestonnen (jato). Nach den Planungen wird erst 2029 wieder ein täglicher Wert von 1500 t erreicht.

Dieser wird auch nicht überschritten, durch die höhere Verfügbarkeit der neuen Linien steigen allerding die Betriebstage, die die Anlagen im Jahr gefahren werden können.

Bis Ende 2029 plant der ZMS den schrittweisen Austausch der Ofenlinien 1 bis 3 durch zwei modernere und größere Kessellinien. Der erste neue Müllkessel soll frühestens 2027 den Betrieb aufnehmen, der zweite etwa drei Jahre später.

Damit während der Bauarbeiten an den Ofenlinien 1 bis 3 die Müllverwertung in Schwandorf weiter sichergestellt ist, ertüchtigt der ZMS vorab die Ofenlinie 4 und tauscht dort in einem ersten und kleineren Bauschritt Teile der Rauchgasreinigung aus. Den Genehmigungsantrag für den Austausch der Ofenlinien 1 bis 3 wird der ZMS noch 2022 stellen. Weitere Infos finden Sie hier: Thema Zeitplan